Freitag, 11. Juni 2010
MiniMann erweitert seinen Horizont
Vincent ist inzwischen etwas über 5,5 Monate alt und es ist echt irre, welche Fortschritte sich beobachten lassen. Seit einer Woche kann er sich wieder auf den Rücken zurückdrehen. Zuerst ging das nur indem er eine vollständige Rolle machte, will heißen: er drehte sich wie üblich über die linke Schulter in die Bauchlage und dann über die rechte Schulter wieder in die Bauchlage, also eine komplette Umdrehung. Das brachte einen höheren Platzanspruch mit sich. Nun aber hat er auch das Zurückdrehen im Repertoire und kommt auch mit den Begrenzungen seines Kinderbettchens zurande. Das Bett haben wir vor 2 Wochen vergrößert, denn das „Nestchen“ - der Zustand, der angeblich 6 Monate ausreicht - hat dazu geführt, dass Vincents Beinchen hin und wieder durch die Gitterstäbe kuckten. Nun hat er aber wirklich viel Platz und sieht manchmal schon noch etwas verloren aus. Ihn scheint das im Schlaf aber nicht wirklich zu stören. Seine Schlafposition sucht er sich nun auch schon selbst aus. Er liegt anfangs auf dem Rücken und schlummert sich dann immer mehr in die Seitenlage. Dabei entstehen so süße Stellungen!

Der tägliche Speiseplan sieht folgendermaßen aus:
das 1. Milchfrühstück wird gegen 06h00 verlangt
um 10h00 gibt’s die Auffrischung
gegen 13h30 dann ein Gläschen (abwechselnd ein Tag Gemüse, am nächsten Tag Obst – ich plane, einiges selbst zuzubereiten. Sooo schwer kann das doch nicht sein!)
Je nach Laune/Hunger gibt’s um 15h30 / 16h00 wieder Milchmahlzeit
Abends (= gegen 20h30) freut sich Vincent auf seinen Schlaf-gut-Brei (Banane-Grieß) da wird geschlabbert was das Zeug hält.

Bei den aktuellen Temperaturen lassen wir Vincent öfters im Nacktfroschkostüm herumzappeln. Nur die Windel und beim Herumalbern und Schmusen ganz viel Hautkontakt! DAS ist pures Vergnügen und er quiekt vor Freude!

Seinen Willen versucht er nun auch des Öfteren durch zu setzen. Bevorzugt, wenn man aus einem Glas oder einer Flasche trinkt. Vincent will ganz genau untersuchen, was es mit dem Gegenstand auf sich hat! Und wehe, man gibt ihm nicht das Objelt in die Hand. Allerdings dauert sein Unmut bei Nichthandeln unsererseits nicht lange an und noch lässt er sich mit alternativen Greifangeboten zufriedenstellen

Mal sehen wie lange das noch funktioniert!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 23. Mai 2010
5 Monate - und jenseits der Muttermilch
Vincent entwickelt sich rasend schnell. Zumindest rückblickend hat man ständig den Eindruck "irgendwie geht das alles doch ziemlich rasch"
Er ist ein wahrer Sonnenschein.
Das morgendliche Grinsen über alle vier Backen (Stichwort "Grinsepo") möchte ich auf keinen Fall mehr missen.

Kulinarisch erweitert Vincent nun auch stetig seinen Horizont. Hin und wieder eine zerdrückte Banane hatten wir ja schon. Neuerdings (seit 12.5.) gibt es auch schon Gemüse vom Onkel Claus (der mit seinem Namen dafür steht). Den Anfang machten die Frühkarotten, die wie nix weggeschlabbert wurden. Dann habe ich es mit Zucchini/Kartoffeln probiert … näää, das war nicht so gut. Der Gesichtsausdruck war einfach goldig. Dieses "Wäh, was ist DAS denn?" stand ihm buchstäblich auf den Backen geschrieben :)
Nach diesen lukullischen Ausflügen gibt's immer noch die leckere Muttermilch hinterher.
Bei Opa und Oma gab es letztens sogar ein paar kleine zermatschte Stückchen Reibeknödel mit ein bisschen Soße. Angestrengt wurde der Geschmack geprüft und augenscheinlich für gut befunden…

Seit gestern (22.5.) können wir eine weitere Fähigkeit verzeichnen: Vincent dreht sich selbst auf den Bauch. Es sieht hinreißend aus, wenn er halb auf der Seite halb auf dem Bauch liegend (einen Arm unkoordiniert eingeklemmt) mit den Beinchen strampelt um seine Drehung zu vollenden. Wenn er es dann geschafft hat, ist das stolze Lächeln sehr breit.
Diesen Erfolg endlich zu verzeichnen hat schon etwas gedauert. Die unermüdlichen Versuche, seinen Überraschungsdreher vom 30.4. zu wiederholen haben nun endlich gefruchtet!

Sein Lieblingsspielzeug ist momentan neben einer Rassel und einer Stofferdnuss, die wir 2007 aus New York mitgebracht haben, einfach alles, was man irgendwie greifen und anschlabbern kann… Flieger spielen ist super und von Papa im Arm gehalten zu werden und dabei lustige gesummte Melodien zu hören das Höchste!

Lieblingswörter hat Vincent inzwischen auch schon:
Gurgl und Miezekatze
Es ist vielleicht der Klang der Wörter, der ihn zum herzhaften Lachen bringt, vielleicht aber auch unsere komischen Grimassen, wenn wir die Wörter sagen *g*

Ich denke, dass er irgendwann selber mal wie ein Wasserfall redet, so viel wie wir drei mit ihm herumschäkern…

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 1. Mai 2010
Es dreht sich!
Gestern (Freitag) Abend der Durchbruch!

Vincent hat sich auf den Bauch gedreht.
Er hatte zwar etwas "Hilfe", weil er sich von seiner weichen Unterlage auf die Couch herunterrollen ließ aber sein erstaunter Blick aus der neuen - nicht von Mama oder Papa veränderten - Perspektive war einfach köstlich!
"Hab ich das grad gemacht?" schien er sagen zu wollen...
Seit kurzem gibt es für Vincent auch nichts spannenderes als seine Zehen. Sie werden ausgiebig betastet und (ja!) auch gelutscht. Diese Wendigkeit ist einfach irre!
Könnte ich mich so verbiegen, ich bräuchte keine Yogastunden mehr!
Milch ist nach wie vor noch der große Hit, obwohl ich ihm immer wieder mal zwischendurch was anderes zum probieren gebe.
Gestern z.B. habe ich ihm zwei, drei Stückchen Banane mit dem Löffel zerdrückt und mit dem Finger in den Mund geschoben. Offensichtlich schmeckte es ihm total gut, denn als ich die Zufuhr stoppte, wurde er gar griesgrämig und verlangte nach mehr. Er hat mir dann aber auch genauso deutlich gezeigt, dass er genug hatte: das Gesichtchen verzog sich zu einer Miene, die bedeutete "Bäh, ich mag nix mehr!"

Der große Bruder ist der absolute Magnet. Wenn er im Blickfeld auftaucht, dann wird hocherfreut ganz wild mit den Armen gerudert und man erzählt dem großen Bruder eifrig, was man tagsüber erlebt hat und zeigt, was man schon alles kann! Luca ist halt der Größte!

Nachts bleibt es zunehmend länger ruhig. Waren vor ein paar Wochen noch 5 Stunden schlafen am Stück ein Grund zum Feiern so sind es jetzt bereits 8 Stunden. Inzwischen sind die Nächte, in denen Vincent gegen drei oder vier Uhr wach wird und was trinken will eher die Seltenheit. Wir bringen ihn gegen 22h30 / 23h00 ins Bett, wobei er am allerliebsten auf Papas Arm ins Traumland geschaukelt wird. Aufwachen ist dann oft erst gegen 07h00 am nächsten Morgen der Fall. Mir kommt das natürlich sehr entgegen...

Wir haben noch keine Anzeichen der ersten Zähnchen, obschon Vincent immer und überall seine Fingerchen im Mund hat, als würde er versuchen, seinen kleinen Gaumen zu pflücken...
Am liebsten sitzt er im Tragetuch oder seit neuestem im Manduca. Mit beidem trage ich ihn gern vorn. Das ist echt praktisch und sogar das Kochen geht damit relativ gut.
Wenn er dann so eng an mich geschmiegt getragen (und geschaukelt) wird, guckt er mit ganz großen Augen in die Welt und scheint sich alles genau einprägen zu wollen. Neue Gesichter werden ernst und konzentriert betrachtet und lösen bei Beäugten stets ein breites Grinsen aus. Wenn man Glück hat, wird das Grinsen erwidert :)

... link (0 Kommentare)   ... comment