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Dienstag, 16. Februar 2010
7 Wochen Mini-Mensch
usambara, 00:29h
Heute (15.2.) war mal so ein richtig anstrengender Tag. Vincent war dauernd unruhig, quengelig und unzufrieden. Auch beim Stillen hatte er irgendwie Pfeffer im Hintern und es gab nur wenige Momente, in denen er sein zahnloses Engelslächeln dargeboten hat. In diesen wenigen Momenten allerdings fällt mir selber das Lächeln dann doch sehr sehr leicht, auch wenn ich aufgrund seiner Unruhe ziemlich erledigt bin.
Er hat inzwischen auch den "Tick", mit den Händen auf seinem Kopf herumzugreifen, dabei fügt er sich den einen oder anderen Kratzer zu.
Wenn er zufällig mit seiner kleinen Faust an den Mund kommt, dann schleckt er eifrig daran herum.
Mittlerweile habe ich Vincent ganz hinterhältig und eigennützig einen Schnuller angedreht. Er nimmt ihn zwar nicht immer zu 100 % aber ab und zu hilft es doch ungemein - zumindest für eine kurze Zeit.
Mit Schnuller habe ich immerhin schon ein paar Nächte FAST durchschlafen können :)
Der heutige Tag geht langsam zu Ende, ich habe Vincent gebadet - das erste Mal ganz allein und nur mit ZWEI Händen! Jetzt liegt er in seinem Bettchen mit halb geschlossenen Augen, rudert ab und zu unruhig und unkoordiniert mit den Ärmchen und versucht sich in den Schlaf zu kämpfen (oder kämpft er dagegen an?)
Und damit ICH zur Ruhe kommen kann, ziehe ich mir auf youtube einige Folgen "Türkisch für Anfänger" rein!
Am gestrigen Valentinstag ging es zu einem kleinen Familienessen in die Neue Fasanerie. Dafür haben wir Vincent natürlich aufgestylt. Er war ein Hingucker besonders für die älteren Damen ...

Dass Luca so herzig mit seinem kleinen Bruder umgeht, lässt mich manches Mal das ein oder andere Tränchen im Augenwinkel wegblinzeln... Es ist einfach zu schön, die beiden zu beobachten.

Er hat inzwischen auch den "Tick", mit den Händen auf seinem Kopf herumzugreifen, dabei fügt er sich den einen oder anderen Kratzer zu.
Wenn er zufällig mit seiner kleinen Faust an den Mund kommt, dann schleckt er eifrig daran herum.
Mittlerweile habe ich Vincent ganz hinterhältig und eigennützig einen Schnuller angedreht. Er nimmt ihn zwar nicht immer zu 100 % aber ab und zu hilft es doch ungemein - zumindest für eine kurze Zeit.
Mit Schnuller habe ich immerhin schon ein paar Nächte FAST durchschlafen können :)
Der heutige Tag geht langsam zu Ende, ich habe Vincent gebadet - das erste Mal ganz allein und nur mit ZWEI Händen! Jetzt liegt er in seinem Bettchen mit halb geschlossenen Augen, rudert ab und zu unruhig und unkoordiniert mit den Ärmchen und versucht sich in den Schlaf zu kämpfen (oder kämpft er dagegen an?)
Und damit ICH zur Ruhe kommen kann, ziehe ich mir auf youtube einige Folgen "Türkisch für Anfänger" rein!
Am gestrigen Valentinstag ging es zu einem kleinen Familienessen in die Neue Fasanerie. Dafür haben wir Vincent natürlich aufgestylt. Er war ein Hingucker besonders für die älteren Damen ...

Dass Luca so herzig mit seinem kleinen Bruder umgeht, lässt mich manches Mal das ein oder andere Tränchen im Augenwinkel wegblinzeln... Es ist einfach zu schön, die beiden zu beobachten.

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Mittwoch, 3. Februar 2010
6 Wochen mit Baby
usambara, 21:27h
Das Leben mit einem Baby ist - wer hätte es gedacht - genauso anstrengend wie wunderschön! Alles wird relativ, wenn man in strahlende babyblaue Babyaugen schaut und einem das Lächeln langsam richtig gezielt geschenkt wird. Die Töne, die dem kleinen zuckersüßen zahnlosen Mund entfleuchen sind sehr unterhaltsam und man kann natürlich eine Konversation starten, der Inhalt ist halt sehr sinnfrei.
Baden macht richtig Spaß, Vincent schaut mit großen Augen um sich und genießt das warme Nass.
Die Waschmaschine läuft nun öfter, da es unser Sohn gut und gerne schafft, auf dem Wickeltisch nicht nur zwischen den strampelnden Beinchen noch eine Ladung hinterherzuschicken sondern gleichzeitig aus dem Mund noch die letzten Tropfen Milch, die nicht mehr in den Magen passen rauszusprudeln. Eine Aufgabe, die ein Octopus ohne jeden Zweifel problemlos bewältigt - von einem zweiarmigen Elternteil wird hier ein kühler Kopf und Gelassenheit gefordert.
Wie gesagt, es relativiert sich alles...
Spazierengehen ist an sich sehr schön, allein der Schneematsch verleidet es mir, mit unserem tollen Kinderwagen durch die Gegend zu streifen. Echt eklig, vor allem das Gesiffe, wenn man wieder im Trockenen angekommen ist. Wenigstens schläft Vincent bei jeglichem Geruckel - sei es im Auto oder eben im Kinderwagen. Das bringt - je nach Vorhaben - bis zu 4 Stunden Schlaf am Stück für den Lütten.
Um ab und zu beide Hände frei zum Tippen am PC zu haben, nutze ich die Möglichkeit, Vincent zum Stillen ins Stillkissen auf meinem Schoß zu betten. Ich behalte einen geraden Rücken und er kann selig nuckeln - während ich flink meine Sachen erledigen kann (wie z.B. den Blog um einen Beitrag erweitern... )
Vincent hatte inzwischen auch schon die U3. Er hat sich gut aufgeführt und ist altersgemäß entwickelt, bzw. zeigt alle getesteten Reflexe ganz prima. Er ist 3 cm gewachsen (jetzt 53 cm) und hat 1,3 kg zugelegt (jetzt 4300 g)
Er braucht scheinbar noch sehr viel Nähe und schläft nachts ausgesprochen gut, wenn er zwischen uns in seinem Schlafsack liegt. Das macht es für mich natürlich leichter, wenn es um seinen nächtlichen Hunger geht. Er kommt pünktlich zwischen 03h00 und 03h30 und dann wieder um 06h00.
Manchmal frag ich mich wirklich, was in dem kleinen Kopf vorgehen mag, wenn er einen so groß anschaut und ganz still ist...
ich wünschte ich könnte Gedanken lesen!
Liebe Grüße von der Milchfrau

Baden macht richtig Spaß, Vincent schaut mit großen Augen um sich und genießt das warme Nass.
Die Waschmaschine läuft nun öfter, da es unser Sohn gut und gerne schafft, auf dem Wickeltisch nicht nur zwischen den strampelnden Beinchen noch eine Ladung hinterherzuschicken sondern gleichzeitig aus dem Mund noch die letzten Tropfen Milch, die nicht mehr in den Magen passen rauszusprudeln. Eine Aufgabe, die ein Octopus ohne jeden Zweifel problemlos bewältigt - von einem zweiarmigen Elternteil wird hier ein kühler Kopf und Gelassenheit gefordert.
Wie gesagt, es relativiert sich alles...
Spazierengehen ist an sich sehr schön, allein der Schneematsch verleidet es mir, mit unserem tollen Kinderwagen durch die Gegend zu streifen. Echt eklig, vor allem das Gesiffe, wenn man wieder im Trockenen angekommen ist. Wenigstens schläft Vincent bei jeglichem Geruckel - sei es im Auto oder eben im Kinderwagen. Das bringt - je nach Vorhaben - bis zu 4 Stunden Schlaf am Stück für den Lütten.
Um ab und zu beide Hände frei zum Tippen am PC zu haben, nutze ich die Möglichkeit, Vincent zum Stillen ins Stillkissen auf meinem Schoß zu betten. Ich behalte einen geraden Rücken und er kann selig nuckeln - während ich flink meine Sachen erledigen kann (wie z.B. den Blog um einen Beitrag erweitern... )
Vincent hatte inzwischen auch schon die U3. Er hat sich gut aufgeführt und ist altersgemäß entwickelt, bzw. zeigt alle getesteten Reflexe ganz prima. Er ist 3 cm gewachsen (jetzt 53 cm) und hat 1,3 kg zugelegt (jetzt 4300 g)
Er braucht scheinbar noch sehr viel Nähe und schläft nachts ausgesprochen gut, wenn er zwischen uns in seinem Schlafsack liegt. Das macht es für mich natürlich leichter, wenn es um seinen nächtlichen Hunger geht. Er kommt pünktlich zwischen 03h00 und 03h30 und dann wieder um 06h00.
Manchmal frag ich mich wirklich, was in dem kleinen Kopf vorgehen mag, wenn er einen so groß anschaut und ganz still ist...
ich wünschte ich könnte Gedanken lesen!
Liebe Grüße von der Milchfrau

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Freitag, 15. Januar 2010
Im Boot Camp des Stillens
usambara, 01:52h
Müde aber glücklich. Das ist mein momentaner Gemütszustand. Mein Rücken tut weh, weil ich gerne auf dem Bett im Schneidersitz dem Mini-Kobold seine Milchmahlzeit darreiche.
An einem Tag hatte ich deutlich zu wenig getrunken und hatte somit fast keine Milch. Was mir für den armen kleinen Wurm total leid getan hat. Das war eine harte Nacht. Ich bin mit Vincent ins Wohnzimmer gezogen, damit mein Mann nicht alle halbe Stunde durch das Quäken geweckt wurde. Die paar Minuten Schlaf, die ich auf der Couch eingefangen habe, verdienen ihren Namen nicht. Ich muss anderntags wie ein überfahrener Igel ausgesehen haben. (Den Schlaf habe ich dann von 8h00 - 12h00 nachgeholt!)
Ich habe aber daraus gelernt: Seitdem fülle ich meine 1-Liter-Trinkflasche mindestens 4 x am Tag mit Leitungswasser auf - ich komme mir schon vor wie ein Kamel, das ständig seine Höcker auffüllt. In gewisser Weise stimmt das ja auch genauso!
Manchmal schläft der Knirps nur 1,5 Stunden zwischen den Mahlzeiten. Jeden Tag nehme ich mir vor, die Stillzeiten zu notieren. Ich schaffe es einfach nicht durchgehend. Ich freue mich schon über 4 Stunden Schlaf in der Nacht. Pünktlich ist er jeden Morgen allerdings um 6 Uhr - das ist gut, denn eine halbe Stunde später muss ich sowieso aufstehen, um den großen Junior aufzuwecken bzw. mit ihm zu frühstücken und ihn zur Schule zu schicken.
Am besten und liebsten schläft der Mini übrigens auf Mamas oder Papas Brust in Bauchlage. So kann er stundenlang liegen und rührt sich keinen Millimeter. Er braucht scheinbar sehr viel Körperkontakt. Auch wenn er während des Stillens wegratzt - was leider IMMER der Fall ist - dann brauche ich es nicht zu wagen, ihn vorsichtig in sein Bett oder den Laufstall im Wohnzimmer zu legen. Ortswechsel werden sofort registriert und mit einem empörten Krähen komentiert. Das geht ja mal gar nicht! Ein Baby kann aber nunmal nicht "verwöhnt" werden und daher nehmen wir ihn nur zu gern zu uns zum Kuscheln.
Langsam entwickelt er auch einen "schärferen Blick". Er fixiert denjenigen, der ihn gerade im Arm hält und manchmal fliegt auch ein leises Lächeln über sein Gesicht. Noch macht er es wohl nicht wirklich bewusst, das dürfte in ca. 4 Wochen der Fall sein, aber es kommt mir doch immer wieder ein Tränchen der Rührung, wenn ich das sehe.
Es stimmt schon, Kinder sind anstrengend, sie werden mit zunehmendem Alter schwierig, sie sind schuld an unseren grauen Haaren und an unserer abnehmenden Lebenserwartung ob der Sorgen, die man sich um sie macht, sie sind frech und respektlos und doch: Es gibt einfach nichts Schöneres, als einem Kind vom ersten Lebensmoment an seine ganze Liebe schenken zu dürfen!
Ein guter Freund hat es mal so formuliert:
Man weiß nicht, was einem gefehlt hat, bis man es im Arm hält...
In diesem Sinne - ich muss jetzt kuscheln gehen
An einem Tag hatte ich deutlich zu wenig getrunken und hatte somit fast keine Milch. Was mir für den armen kleinen Wurm total leid getan hat. Das war eine harte Nacht. Ich bin mit Vincent ins Wohnzimmer gezogen, damit mein Mann nicht alle halbe Stunde durch das Quäken geweckt wurde. Die paar Minuten Schlaf, die ich auf der Couch eingefangen habe, verdienen ihren Namen nicht. Ich muss anderntags wie ein überfahrener Igel ausgesehen haben. (Den Schlaf habe ich dann von 8h00 - 12h00 nachgeholt!)
Ich habe aber daraus gelernt: Seitdem fülle ich meine 1-Liter-Trinkflasche mindestens 4 x am Tag mit Leitungswasser auf - ich komme mir schon vor wie ein Kamel, das ständig seine Höcker auffüllt. In gewisser Weise stimmt das ja auch genauso!
Manchmal schläft der Knirps nur 1,5 Stunden zwischen den Mahlzeiten. Jeden Tag nehme ich mir vor, die Stillzeiten zu notieren. Ich schaffe es einfach nicht durchgehend. Ich freue mich schon über 4 Stunden Schlaf in der Nacht. Pünktlich ist er jeden Morgen allerdings um 6 Uhr - das ist gut, denn eine halbe Stunde später muss ich sowieso aufstehen, um den großen Junior aufzuwecken bzw. mit ihm zu frühstücken und ihn zur Schule zu schicken.
Am besten und liebsten schläft der Mini übrigens auf Mamas oder Papas Brust in Bauchlage. So kann er stundenlang liegen und rührt sich keinen Millimeter. Er braucht scheinbar sehr viel Körperkontakt. Auch wenn er während des Stillens wegratzt - was leider IMMER der Fall ist - dann brauche ich es nicht zu wagen, ihn vorsichtig in sein Bett oder den Laufstall im Wohnzimmer zu legen. Ortswechsel werden sofort registriert und mit einem empörten Krähen komentiert. Das geht ja mal gar nicht! Ein Baby kann aber nunmal nicht "verwöhnt" werden und daher nehmen wir ihn nur zu gern zu uns zum Kuscheln.
Langsam entwickelt er auch einen "schärferen Blick". Er fixiert denjenigen, der ihn gerade im Arm hält und manchmal fliegt auch ein leises Lächeln über sein Gesicht. Noch macht er es wohl nicht wirklich bewusst, das dürfte in ca. 4 Wochen der Fall sein, aber es kommt mir doch immer wieder ein Tränchen der Rührung, wenn ich das sehe.
Es stimmt schon, Kinder sind anstrengend, sie werden mit zunehmendem Alter schwierig, sie sind schuld an unseren grauen Haaren und an unserer abnehmenden Lebenserwartung ob der Sorgen, die man sich um sie macht, sie sind frech und respektlos und doch: Es gibt einfach nichts Schöneres, als einem Kind vom ersten Lebensmoment an seine ganze Liebe schenken zu dürfen!
Ein guter Freund hat es mal so formuliert:
Man weiß nicht, was einem gefehlt hat, bis man es im Arm hält...
In diesem Sinne - ich muss jetzt kuscheln gehen
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