Sonntag, 23. Mai 2010
5 Monate - und jenseits der Muttermilch
Vincent entwickelt sich rasend schnell. Zumindest rückblickend hat man ständig den Eindruck "irgendwie geht das alles doch ziemlich rasch"
Er ist ein wahrer Sonnenschein.
Das morgendliche Grinsen über alle vier Backen (Stichwort "Grinsepo") möchte ich auf keinen Fall mehr missen.

Kulinarisch erweitert Vincent nun auch stetig seinen Horizont. Hin und wieder eine zerdrückte Banane hatten wir ja schon. Neuerdings (seit 12.5.) gibt es auch schon Gemüse vom Onkel Claus (der mit seinem Namen dafür steht). Den Anfang machten die Frühkarotten, die wie nix weggeschlabbert wurden. Dann habe ich es mit Zucchini/Kartoffeln probiert … näää, das war nicht so gut. Der Gesichtsausdruck war einfach goldig. Dieses "Wäh, was ist DAS denn?" stand ihm buchstäblich auf den Backen geschrieben :)
Nach diesen lukullischen Ausflügen gibt's immer noch die leckere Muttermilch hinterher.
Bei Opa und Oma gab es letztens sogar ein paar kleine zermatschte Stückchen Reibeknödel mit ein bisschen Soße. Angestrengt wurde der Geschmack geprüft und augenscheinlich für gut befunden…

Seit gestern (22.5.) können wir eine weitere Fähigkeit verzeichnen: Vincent dreht sich selbst auf den Bauch. Es sieht hinreißend aus, wenn er halb auf der Seite halb auf dem Bauch liegend (einen Arm unkoordiniert eingeklemmt) mit den Beinchen strampelt um seine Drehung zu vollenden. Wenn er es dann geschafft hat, ist das stolze Lächeln sehr breit.
Diesen Erfolg endlich zu verzeichnen hat schon etwas gedauert. Die unermüdlichen Versuche, seinen Überraschungsdreher vom 30.4. zu wiederholen haben nun endlich gefruchtet!

Sein Lieblingsspielzeug ist momentan neben einer Rassel und einer Stofferdnuss, die wir 2007 aus New York mitgebracht haben, einfach alles, was man irgendwie greifen und anschlabbern kann… Flieger spielen ist super und von Papa im Arm gehalten zu werden und dabei lustige gesummte Melodien zu hören das Höchste!

Lieblingswörter hat Vincent inzwischen auch schon:
Gurgl und Miezekatze
Es ist vielleicht der Klang der Wörter, der ihn zum herzhaften Lachen bringt, vielleicht aber auch unsere komischen Grimassen, wenn wir die Wörter sagen *g*

Ich denke, dass er irgendwann selber mal wie ein Wasserfall redet, so viel wie wir drei mit ihm herumschäkern…

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