Montag, 12. Dezember 2011
12 Tage noch...
... dann ist Vincent ein waschechter 2jähriger.
Es ist irre, wie die Zeit vergeht.

Inzwischen können wir ein paar sprachliche Fortschritte verzeichnen:
die Mane ist die heißgeliebte Banane;
"i-A" heißt Vincents Kuschelesel, den er sich eines Tages beim DM einfach ausgesucht hat und der nun stets mit ins Bett wandern muss;
Mama und Papa gehen ganz leicht von der Lippe, vor allem wenn man dabei ganz laut rufen darf :) ;
seit gestern geht sogar "mei Mama" und "mei Papa" - ziemlich boarisch eingefärbt also;
Des Weiteren hören wir
heissss
eissss
haiii (besonders um den großen Bruder zu begrüßen)
Aka - soll vermutlich Luca heißen
Anänna ist der Anhänger und dieses Wort wird gerne öfters wiederholt, wenn bei den Matchboxautos eben der Anhänger wieder angebracht werden soll;
er verlangt nach einem Deller, wo er sein Mane drauflegen kann, die übrigens lecka schmeckt und er kann sogar
Daggeee sagen, wenn er etwas bekommen hat.
Wenn ich ihn frage "Bist Du meine kleine Maus?" ruft er laut "jaaaa" und wenn er etwas haben will oder nicht hergeben will kommt ein energisches "meiiiiiii"
Ergänzung:
Vincent kann unsere Katze Mimi beim Namen rufen und die Tochter der Tagesmutter - Nina!
"ichchchch" kommt gelegentlich
Vincents Taufpate Andi heißt momentan Annniiii
Wenn Vincent etwas ebenfalls haben oder tun will, gibt es ein lautes "auch!!!!"
Am schönsten ist es wenn er die Katze nachmacht: MAU!
Und am liebsten sagt er "hobbela" wenn er z.B. stolpert oder sonst irgendwas außerplanmäßiges passiert.

Er ist so ein richtiger Lausbub geworden. Inzwischen hat er endlich auch ein paar Federn gelassen. Er hat nicht mehr die mädchenhafte Lockemähne, aber die Locken kommen scheinbar doch noch mal durch. Die Zähne sind fast alle da und bei dem breiten Grinsen, das er sehr oft zeigt, sieht man sie ganz genau. Gottseidank lässt er sich fast ohne Widerstand die Zähne putzen, notfalls helfen extremes Grimassenschneiden und Geräuschemachen, da lacht er sich nen Ast und sperrt das Mäulchen ganz weit auf...
Apropos Mäulchen, ein kleiner Feinschmecker ist er ja schon. Letztens bestand er darauf, das Curry vom Papa zu probieren und die Hipp-Juniormenüs schmecken mit Parmesan doch gleich viel besser!

Er hat - schlau wie er ist - schon ganz schnell überrissen, dass man nach dem Fotoschießen gleich sehen kann, wie man aussieht. Nach dem braven Lächeln (oder auch 'bösekucken' - was er sehr gut beherrscht) wird sofort ein deutlicher Fingerzeig auf die Digicam getätigt. Und wehe, man reagiert nicht schnell genug :)

Er ist ein Herzensbrecher und ein absoluter Charmeur. Mich hat er ja schon lange um den Finger gewickelt...
*schmacht*

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Samstag, 27. August 2011
ja ja ja
Vincent hat wieder große Fortschritte gemacht. Seit einiger Zeit hat er sowohl die Aussprache als auch die Bedeutung des Wörtchens JA verinnerlicht.
Man ruft ihn "Vincent" und er dreht sich zu einem her und sagt "Ja!"
Man fragt ihn "möchtest Du was trinken?" und er nickt und sagt "Ja!"
Man bemerkt, dass aus der Windel ein freches Lüftchen entfleucht und sagt "hast du die Hose voll?" und er sagt "Ja!"
Man sieht, dass ihm vor Müdigkeit schon die Augen zufallen und fragt "gehen wir ins Bett?" und er?
Schüttelt den Kopf und grinst dabei. :)

Wenn er was partout haben will deutet er wie wild darauf und lässt ein eindringliches "nanananana" vom Stapel.
Tiere sind ganz besonders toll. Hunde heißen grundsätzlich "Wa Wa Wa" alles andere wird mit "ga ga" betitelt.
Vincents Tagesmutter ist der Meinung, der junge Herr sammelt noch fleißig und wird dann eines Tages wie ein Wasserfall plappern.
Am schönsten ist es, wenn er seine Kuschelattacken hat. Da stürzt er mit offenen Armen auf einen zu, umarmt den Hals und gräbt sein Köpfchen in meine Halsmulde und dann gibt es Vincentküsschen: mit offenem Mund und einem "Wah" das Küsschen auf einer beliebigen Stelle platzieren.
Manchmal sieht man den Schalk förmlich aus seinen Augen blitzen. Er hat schon heraus, wie man Leute tratzen kann. Zum Beispiel Essen anbieten und wenn man drauf anspringt und freudig den Mund aufmacht, nimmt er einem das Essen vor der Nase weg.
Er lacht generell sehr viel aus Schadenfreude, das müssen wir ihm irgendwie noch abgewöhnen ^^
Die Treppen möchte er am liebsten wie ein Großer runtersteigen. Dabei muss man ihn an beiden Händen halten, aber er will partout nicht rückwärts runterkrabbeln, was natürlich sicherer wäre.

Seine Wasserleidenschaft erreichte gestern Abend ihren vorläufigen Höhepunkt, als er einfach ins Planschbecken kletterte, das ich für die heißen Tage auf die Terrasse gebracht hatte. Das Wasser war schon sehr viel kühler als am Vortag und ich hätte allenfalls meine Füße darin abgekühlt. Vincent aber schnaufte ein bisschen und planschte dann ganz zufrieden vor sich hin.

Zum Thema Haareschneiden:
Ich weiß, dass wir das langsam mal anpacken müssen, gerade wo es so heiß war, hat er mir schon leid getan. Jedoch hat er einfach so zuckersüße Locken die sicherlich verloren gehen. Jetzt harren wir noch ein bisschen aus und werden wohl in den nächsten Wochen mal den ersten richtigen Haarschnitt angehen.

Vincent liebt es auch, wenn man ihm vorliest. Er wird der Bücher, die wir in Endlosschleife vorlesen müssen einfach nicht überdrüssig. Langsam können wir die Geschichten auswendig herbeten, was manchmal gar nicht unpraktisch ist, denn oft fallen uns beim Lesen selber die Augen zu (und das Kind wird hellwach ...)

Luca ist ein ganz toller großer Bruder. Er bringt Vincent zwar hin und wieder Blödsinn bei, aber das ist ja in gewisser Weise sein Job bei der Sache. Fakt ist, dass Vincents schlechte Laune (wenn er sie denn mal hat) sofort verfliegt, wenn Luca auftaucht.
Es ist einfach herzerwärmend, den beiden zuzusehen... Ich hoffe, sie können diese Verbindung später auch noch halten.

Liebe Plansch- und Plappergrüße

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Sonntag, 10. Juli 2011
Unser kleiner Wassermann
Zunächst: Der Pfingsturlaub am Timmendorfer Strand war klasse. Das Wetter hat zwar nicht recht mitgespielt, aber wir haben jede Sonnenstunde prima ausgenutzt. Leider gab es von eben jenen nicht übermäßig viele.
Vincents erster Ausflug zum Strand war seeehr vorsichtig. Ihm behagte der viele Sand zunächst überhaupt nicht. Das Wasser war auch sehr zapfig und tiefer als bis zu den Schienbeinen konnte ich mich auch nicht überwinden. Immerhin haben Luca und ich noch unsere Sandburg gebaut.
Nach 4 Tagen, die ich mit Luca und Vincent alleine in der Ferienwohnung war kamen meine Eltern dazu und wir hatten eine ziemliche Gaudi. Vincent ist sehr schnell richtig warm geworden mit seinen Großeltern und so konnte ich den letzten Tag mit Luca alleine die Ostseetherme in Scharbeutz unsicher machen.
Die lange Autofahrt haben wir prima gemeistert. Vincent hat sehr viel geschlafen und wenn er dann mal kurz wach war, wurde diese Zeit für Pausen genutzt. Kam nicht oft vor aber so konnten wir ihn bei Laune halten.

Vincent hat - wie wir finden - wieder enorme Schritte nach vorne gemacht.
Er schneidet unheimlich gern Grimassen, spielt mit seiner Zunge, formt mit seinem Schnabel ein "Ooooh", grinst über alle 4 Backen und hat inzwischen herausgefunden, was für einen Heidenspaß es macht, jemandem sein Essen anzubieten um es dann dem erwartungsfroh geöffneten Mund plötzlich doch noch zu verweigern. Von wem er DAS wohl gelernt hat 0.o !!!
Seit wenigen Tagen kann er JA und NEIN unterscheiden bzw. es selbst äußern. Er konnte schon ziemlich früh den Kopf schütteln und das tat er auch, wenn er eigentlich etwas haben wollte. Also eher schwer zu definieren - vor allem für uns! Nun kann er nicken, wenn man ihm eine Frage stellt. Zu seinem Nein-Kopfschütteln hat er auch gleich das bayrische "naaa" gelernt. Manchmal sagt er es sogar dazu :)
Echt zuckersüß.
Gerade vor wenigen Minuten haben wir auch noch etwas ganz Nettes erlebt. Wir sind eben dabei ins Bett zu gehen. Vincent schläft seit 20h00 tief und fest. Sascha geht ins Zimmer und im Halbschlaf ruft Vincent zwei mal laut und deutlich "Babba" (Papa). Er fing zwar gleich das jammern an (Traumjaulen) aber der gerufene Papa hat ihn schnell beruhigt. Wir sind dennoch ganz gerührt...

Weshalb die Überschrift "kleiner Wassermann"?
Kurz bevor Vincent sich angekündigt hatte, habe ich im Theaterverein gemeinsam mit einer Vereinskollegin die Co-Regie für Otfried Preußlers "kleinen Wassermann" im Kindertheater übernommen. Kurz nach Beginn der Probenarbeit hielt ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand und versprach meinem Ensemble so lange wie möglich durchzuhalten. Am Ende habe ich kurz nach Beginn des Mutterschutzes die Premiere gefeiert und war bei JEDER Aufführung vor Ort. Höhepunkt war wohl mein Einspringen drei Tage vor ET, als eine der Forellendamen erkrankte (bzw. von einer kleinen OP noch nicht genesen war). Ich übernahm als "Cousine Kugelfisch" die Rolle und fühlte mich pudelwohl. Hinterher kam dann eine kleine Zuschauerin und fragte, ob ich wirklich ein Baby bekäme :)
An Weihnachten - Spielpause! - bekam ich dann mal eben unser Christkind (das ja eigentlich nach unserem Wunsch ein kleiner Wassermann hätte werden dürfen, als einen Tick später, nämlich im Februar oder so auf die Welt kommen... - allein schon um mit dem Stück konform zu gehen *g*) und im neuen Jahr blieb ich meinem Ensemble treu und war bei jeder Aufführung anwesend, stets mit dem Zwerg im Tragetuch.
Nun stellt sich heraus, dass - obwohl Vincent ein kleines Steinböckchen ist - er doch mit Wasser sehr gut kann. Wir haben den Sonntag als Familie im Olympiaschwimmbad verbracht. Luca versuchte seine Kondition aufzubauen und übte den richtigen Schwimmstil. In den Relax-Phasen planschten wir mit Vincent im Babybecken. Dort konnte er prima stehen. Erst war's ihm gar nicht geheuer aber dann hatte er eine fetzen Gaudi und von Angst keine Spur mehr.
Er liebt ja auch das Duschen total und solange ihm das Wasser nicht direkt über den Kopf und ins Gesicht läuft (welches Kind mag das schon?) ist alles easy. Hauptsache spritzen und planschen. Das Größte ist für ihn zusammen mit Papa duschen - bei geschlossener Duschwand! Ich bin dann für's Abtrocknen und Eincremen zuständig...

Mit nassen Grüßen
Mama Schwimmhaut

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